Autralien – die Ostküste Teil zwo

Tablelands und Cape Tribulation

Unser Weg in Richtung Norden führte nicht immer nur die Küste entlang – wir wagten uns ganz spontan ins Landesinnere, wo es gleich in bis zu 1000m Höhe ging. Unser Tank war auf einen solchen Höhenunterschied nicht gerade vorbereitet, so dass wir die erste Tankstelle mit dunkelorange leuchtender Tankanzeige gerade noch erreichten. Für unsere Spontanität wurden wir auch reichlich mit Regen und Nebel belohnt. Nun gut, die Landschaft war dennoch sehr schön und vor allem der Curtain Fig Tree war sehr sehenswert!

Nach diesem kurzen Abstecher verschlug es uns wieder an die Küste nördlich von Cairns – das von vielen Seiten hochgepriesene Cape Tribulation lag zu unseren Füßen. Hier treffen Great Barrier Reef sowie der tropische Regenwald aufeinander. Diesmal verziehen wir dem Regen – wir sind ja schließlich im Regenwald. Bei einer Flussfahrt bestaunten wir die imposanten Landschaft, sowie einige richtig große Krokodile.

Port Douglas bis Cairns

Port Douglas liegt wunderbar am Meer und hat einige noble Resorts vorzuweisen. Das Zentrum besteht im Wesentlichen aus einer nicht allzu langen Straße mit Pubs und Shops. Zu bestaunen gab es nebst dem schönen Strand inklusive Stingernetzen (Schutz gegen die Quallen) vorallem eine große Anzahl an Flughunden.

Über den wirklich wunderschön gelegenen Cook Highway ging es am nächsten Tag direkt am Meer Richtung Süden. Nach zwei weiteren Übernachtungsstopps erreichten wir unser letztes Reiseziel Cairns, wo wir die letzten drei Tage in Australien verbringen wollten – doch es kam ein wenig anders. Am ersten Tag besichtigten wir das Stadtzentrum von Cairns und schlenderten von Geschäft zu Geschäft, besichtigten die Lagune und freuten uns unseren Campervan wieder loszusein. Tags darauf nahmen wir an einem netten Segeltrip zum Great Barrier Reef teil, besser gesagt nach Green Island. Vor allem die Rückfahrt war dank des aufkommenden Windes sehr abenteuerlich und die meiste Zeit über befand sich eine Hälfte des Segelschiffes im Wasser. Ein wenig erleichtert erreichten wir schlussendlich wieder das Festland und die restliche Zeit in Cairns verging dann wie im Flug. Apropo Flug: aufgrund starken Nebels in Sydney verpassten wir unseren Anschlussflug nach Nadi und so mussten wir wohl oder übel noch einen ziemlich nervenauftreibenden Tag in Sydney verbringen, da der nächste Flieger erst am nächsten Tag ging. So leicht ließ uns Australien dann also doch nicht weiterziehen.

Neuseeland – Die Südinsel Teil II

Kia Ora!

Wie versprochen geht es nun mit dem Rest der Südinsel weiter – wir möchten uns schon jetzt für die vielen Landschaftsaufnahmen entschuldigen! Es ging leider nicht anders! 🙂

Queenstown

In der Adrenalinhauptstadt Neuseelands haben wir in etwa zwei Tage verbracht. Unsere adrenalinhaltigen Aktivitäten hielten sich dabei in Grenzen. Wir wanderten den Hausberg hoch und hatten einen wirklich beeindruckenden Ausblick über die Stadt und Lake Wakatipu, haben uns die Stadt mit den unzähligen Tourbüros angeschaut und schlussendlich eine Fahrt mit dem Shotover Jet gebucht! Dabei gings mit dem Jetboat durch eine enge Schlucht knapp an Felskanten vorbei.

 Westcoast

An einem sehr regnerischen Tag ging es über den Haast Pass an die Westküste, wo wir den berühmten Fox- sowie Franz Josef Gletscher leider nur bedingt genießen konnten. Wegen des schlechten Wetters konnten wir den Fox Gletscher nur von weiter Ferne betrachten, beim Franz Josef Gletscher hatten wir dann mehr Glück. Bei der Weiterfahrt in den Norden zeigte sich die Landschaft dann von ihrer besten Seite und unsere Kamera musste wieder einmal leiden. Besonders gut gefallen haben uns auch die Pancake Rocks in Punakaiki.

 Lake Rotoiti und der Abel Tasman National Park

Zunächst ging es dann weiter in den Nelson Lakes National Park, wo wir dem wunderschönen Lake Rotoiti einen Besuch abstatteten und einen kleinen Rundwanderweg gingen. Am nächsten Tag fuhren wir weiter nach Marahau, von wo aus wir einen Teilabschnitt des berühmten Abel Tasman Coast Track wanderten. Ganze 7 1/2 Stunden waren wir dabei unterwegs und legten dabei um die 28 km zurück. Der Weg selbst war sehr nett und bot immer wieder Fotomöglichkeiten (wie ihr gleich feststellen werdet). Am Abend waren wir uns unsere Füße dann aber ziemlich froh zurück zu sein! 😉

 Kaikoura

Über Nelson ging es dann wieder in den Süden, wo wir Kaikoura einen Besuch abstatteten. Dort wurde unsere ursprünglich geplante Whale Watching Tour wegen rauher See abgesagt. Zum Glück war schnell eine geeignete Alternative gefunden: Schwimmen mit Delphinen! Ein wirklich einmaliges Erlebnis, welches wir mangels Unterwasserkamera nur bedingt festhalten konnten. Wir schwammen mit mehreren Duzend Delphinen in offener See und konnten sie beinahe schon berühren, so nahe waren sie. Weitere Highlights unseren Kaikouraaufenthalts waren der schöne Peninsula Coastal Walk, sowie die vielen vielen Robbenkolonien.

Blenheim

Berühmt für die vielen hochkarätigen Weingüter, ließen wir uns hier eine geführte Weintour nicht entgehen. Dort kosteten wir das ein oder anderen Weinchen und stellten fest, dass unser zuvor gekaufter Supermarkt-Wein leider nicht ganz mithalten kann!

 Erste Infos zur Nordinsel folgen in Kürze.

Albany und Esperance

Ja, da staunt ihr! Diesmal sind wir aber schnell mit unserem nächstem Beitrag! 🙂

Die letzten Tage verbrachten wir in Albany und Esperance. Bei dieser kleinen Rundreise durch den Südwesten Australiens legten wir in 5 Tagen über 2000 km zurück. Als wir dann in Albany ankamen, war es kalt, bewölkt, und das Städtchen hat uns auch nicht sonderlich beeindruckt (mit 25000 Einwohnern immerhin die drittgrößte Stadt Westaustraliens!). Das änderte sich allerdings recht schnell – bereits am nächsten Tag besuchten wir den Torndirrup National Park und schlussendlich verbrachten wir den ganzen Tag damit, traumhafte Strände und echt faszinierende Landschaften zu bestauen: das absolute Highlight war „The Gap“ und „the Natural Bridge“ – aber auch die „Blowholes“ waren beeindruckend!
Am nächsten Tag besuchten wir einen weiteren National Park, den 2 Peoples Bay National Park mit unserem bisherigen Traumstrand Nummer 1: Little Beach. Den weiteren Tag verbrachten wir im Auto und nach 5 Stunden, auf einer ewig geraden und leider mit viel zu vielen toten Känguruhs übersähten Straße, kamen wir schließlich in Esperance an. Hier gab es traumhafte, weiße Sandstrände, kristallklares türkisfarbenes Wasser und Känguruhs, die sich am Strand sonnten – Wenn jemand eine Überdosis an traumhaften Stränden bekommen kann, dann sicherlich hier! 🙂

Nächste Woche sind wir in Sydney!

Bis dann!!