Fidschi

Am 29. Mai erreichten wir mit einem Tag Verspätung endlich Fidschi und wurden bereits am Flughafen mit einem herzlichen Bula Empfangslied begrüßt. Schon bald lernten wir, dass hier auf Fidschi die Zeit viel langsamer läuft (Fidschi Time) und man mit dem einzigem Wort „Bula“ locker durch den Alltag kommt. Von Nadi aus ging es dann per Schiff auf die Yasawas, wo wir im Zweitagesrythmus die Inseln wechselten. Auf den Inseln selbst genossen wir die Sonne, schnorchelten regelmäßig in den wunderschönen direkt vor dem Strand liegenden Korallenriffe, wanderten manchmal innerhalb von 20 Minuten um die gesamte Insel oder erklimmten den hiesigen Gipfel und waren ab und zu einfach nur faul. Die Fidschianer waren dabei alle so unglaublich herzlich und freundlich, dass wir Fischi schon fast ein bisschen vermissen werden. Nach zwei Wochen wars dann wieder vorbei.

Australien – die Ostküste Teil uno

Hallo allerseits,
Je länger wir reisen, umso fauler werden wir. Also genießt die wenigen Worte die wir diesmal an euch richten  🙂

Brisbane

Nach 3 1/2 Stunden Flug waren wir wieder zurück in Australien und mussten uns erstmals wieder an das warme Klima gewöhnen (wir Armen). Wir genossen ein paar Tage in Brisbane, bevor wir uns einen „neuen“ Camper abholten der diesmal den bezeichnenden Namen „Schmuddelkiste“ trägt. Der Camperalltag hatte uns also wieder.

Byron Bay und Gold Coast

Zuerst rasten wir Richtung Süden nach Byron Bay (New South Wales), wo es uns so gut gefiel, dass wir gleich ein paar Tage länger blieben als geplant. Unter anderem schnorchelten wir mit Schildkröten (endlich!) und einem Mantarochen, schauten uns den Leuchturm an und genossen die bildschönen Strände. Da uns unser Surflehrer versetzt hatte, wurde aus unserer geplanten Surferkarriere leider nichts. Wir fuhren also wieder hoch in den Norden an die sogenannte Gold Coast, wo sich ein Wolkenkratzer an den nächsten reiht.

Fraser Island und Capricorn Coast

Eines unserer bisherigen Highlights an der Ostküste war unsere Tour nach Fraser Island, der größten Sandinsel weltweit ( 110 km x 15 km) und bekannt für seine Sanddünen, kristallblauen Seen und seinem Regenwald. Leider fasste der für seinen schneeweißen Strand berühmte Lake McKenzie so viel Regenwasser, dass der komplette Strand unter Wasser stand. War zwar Schade, allerdings war Lake McKenzie zum Glück nicht das einzige Highlight, das die Insel zu bieten hatte: wir sahen Dingos, genossen die Fahrt mit unserem Allradbus an der Seventy-Five Mile Beach sowie die Aussicht vom Indian Head und noch viel mehr.

Airlie Beach und die Whitsundays

Bevor wir Airlie Beach erreichten, legten wir noch einen Halt am Cape Hillsborough ein. Spätestens am darauffolgenden Morgen wurden wir für den kleinen Umweg belohnt: bei Sonnenaufgang entdeckten wir am Strand eine ganze Känguruhherde die genüsslich frühstückte :). Nach diesem gelungenen Start in den Tag fuhren wir weiter nach Airlie Beach, von wo aus unsere Tour zu den Whitsundays startete. Unser Seegelboot hieß „Summertime“, war ein umfunktionierter 65 Jahre alter Fischkutter (was man aber nicht gleich bemerkte) und war sogar mit einem Whirlpool ausgestattet. Neben Segeln und Kayaken gingen wir auch Tauchen, was aufgrund der schlechten Sicht unter Wasser aber leider etwas enttäuschend war. Ansonsten ein sehr gelungener Trip!

Neuseeland – die Nordinsel Teil II

Nun gut, besser spät als nie! Es sind die ersten Tage in Australien an denen wir ein wenig zur Ruhe kommen (und auch Internet haben), also wollen wir den noch ausständigen Neuseelandbericht nachholen.

Unsere letzten Tage in Neuseeland vergingen wie im Flug. Auch unser Campervan war wieder eingermaßen fit und so ging es die letzten verbliebenen Tage noch in das Nordland, bekannt für die wunderschönen Strände und das milde Klima. Uns begrüßte der nördlichste Zipfel Neuseelands allerdings mit einem Windsturm, der uns die ganze Nacht wachhielt, sowie einigen regenreichen Tagen. Als wir die Bay of Islands erreichten, zeigte sich zum Glück wieder die Sonne und so konnten wir unseren Segeltrip vorbei an den vielen kleinen Inseln in vollen Zügen genießen. Ein weiteres Highlight war ein Ausflug zum Cape Reinga, dem nördlichsten Punkt Neuseelands. Da uns die Fahrt über die 90 Mile Beach (Highway direkt am Strand) mit unserem Camper leider nicht erlaubt war, schlossen wir uns einer geführten Bustour an und fanden vor allem die Geschichten von unserem Maori-Busfahrer sehr interessant und unterhaltsam – Gesangseinlagen inklusive 🙂

Unseren Campervan gaben wir schließlich in Auckland ab und verbrachten die letzten Tage in einem Hostel, was wir nach einem Monat „Campervanerfahrung“ als regelrechten Luxus empfanden. Leider spielte das Wetter nicht ganz so mit und es regnete beinahe jeden Tag, das hielt uns natürlich nicht davon ab die Stadt zu erkunden und unter anderem noch mit der Fähre nach Devonport zu fahren. Zum Abschluss unserer Neuseelandreise gab es dann ein Abendessen im Sky Tower in 328 m Höhe – Drehung inklusive (wenn auch sehr langsam, da eine ganze Umdrehung eine Stunde benötigt wurde uns zumindest nicht schwindlig).

Zum Schluss wollen wir noch ein paar statistische Daten preisgeben:
Insgesamt haben wir 3488 Kilometer auf der Südinsel zurückgelegt. Auf der Nordinsel waren es nur noch 3160 km. Das macht insgesamt also 6648 km. Was das an Benzin gekostet hat, wenn die Mühle 12-14l pro 100km schluckt, dürft ihr euch selbst ausrechnen 😉

Das war es also mit Neuseeland! Wir hatten hier eine wunderbare Zeit, sind aber auch wieder froh in Australien zu sein und die Gegend unsicher zu machen (oder die Gegend uns). Über das bereits Erlebte und unseren neuen Camper berichten wir dann die nächsten Tage!

Bis Bald!

Neuseeland – Die Nordinsel Teil I

Weiter gehts mit dem ersten aufregendem Reisebericht unserer Nordinseltour.

Das Main Capital Wellington

Neuseelands Hauptstadt Wellington begrüßte uns gleich schon bei Ankunft mit einer ordentlichen Brise Wind. Naja, dafür ist sie ja schließlich berühmt 😉

Dort ging es ins große Museum „Te Papa“, zu Fuß auf Stadterkundung, mit der Kabelbahn hinauf zum botanischen Garten, als Filminteressierte zur Weta Cave und zu guter Letzt auf den Mount Victoria, von wo aus wir eine wunderbare Aussicht auf die gesamte Region rundum Wellington hatten.

Die Reise nach Mordor

Unser nächstes große Ziel war der Tongariro National Park, welcher unter anderem als Schauplatz für Mordor in Herr der Ringe diente. War man einmal dort, weiß man auch warum. Die Landschaft ist karg, geprägt von Dürre, Vulkangestein – und wirklich sehr eindrucksvoll. Zum Glück hat Frodo die ganze Arbeit schon erledigt, so konnten wir unsere Wanderung (Tongariro Alpine Crossing) in vollen Zügen genießen, auch wenn wir im Nachhinein wohl ein Paar Handschuhe kaufen würden – wer denkt denn bitte, dass einem auf einem Vulkan die Hände fast abfrieren könnten.

Ein Abstecher in den Osten

Da wir den Osten der Nordinsel dann doch nicht ganz auslassen wollten, fuhren wir spontan nach Napier, eine Stadt, die komplett in den 30er Jahren stecken geblieben ist. Da hier zudem die Chardonnay Region Nummer 1 Neuseelands liegt, durfte eine kleine Weinverkostung nicht fehlen.

Schließlich fuhren wir die Küste entlang bis Gisborne, ließen das East Cape aber aus.

Duftendes Rotorua

Über Opotiki ging es ins berühmt berüchtigte Rotorua, welches man schon lange vor Ankunft riechen kann. Überall stinkt es nach verfaulten Eiern – na gut – Schwefel. Die folgenden 3 Tage besuchten wir einige Thermalparks mit Kratern, farbigen Seen, aus denen es blubbert, raucht und vor allem stinkt, bestaunten bei einem kleinen Spaziergang die Redwoods und gingen Raften. Elias ist zudem noch in einem großen Gummiball einen Hang hinuntergestoßen worden.

Die Leiden des alten Rosti

Als wir mitten auf der Coromandel Halbinsel waren fing Rosti, unser Campervan, an zu quietschen. Das wurde dann immer lauter, so dass wir schon Angst bekamen, er würde bald auseinanderfallen. So unterbrachen wir unsere Coromandel-Erkundung und fuhren auf direktem Wege zur Werkstatt in Aukland. Der dortige Mechaniker war etwas ratlos, fand schlussendlich aber eine Lösung (einfach mal die entfernten Schrauben draußen lassen). Immerhin konnten wir unsere Reise so ohne Ohrenschmerzen fortsetzen.

Jetzt befinden wir uns bereits im Norden der Nordinsel. Den zugehörigen Bericht gibt’s in spätestens einer Woche!

Neuseeland – Die Südinsel Teil I

Hallo zusammen.
Wir sind jetzt mittlerweile schon zwei Wochen in Neuseeland unterwegs. Höchste Zeit für einen ersten Bericht. Wir teilen unseren Bericht in Etappen:

Christchurch

Völlig planlos kamen wir in Christchurch an und hatten noch keine Ahnung, was wir die folgenden Tage bis zur Übernahme des Campervans eigentlich machen wollten, geschweige denn, wohin wir danach überhaupt fahren sollten. 3 Tage später hatte sich die Lage noch nicht gebessert, dennoch mussten wir unser neues Zuhause in der Nähe des Flughafens abholen.

Der Campervan

Das absolute Highlight dieses Beitrages ist natürlich unser fahrbares Zelt, welchen wir euch nicht mehr länger vorenthalten wollen:

Unser neuer Kumpel "Rosti"

Unser neuer Kumpel „Rosti“

Die Details kurz im Überblick:

  • Platz für 3 Personen (den wir auch zu zweit gut aufbrauchen)
  • Herd / Kühlschrank und einiges an Stauraum (den wir bestens zu füllen wissen)
  • Tisch und Fensterbänke
  • Ein aufbaubares Bett (aus den Bänken und dem Tisch – Ergo, wir schlafen auf dem Tisch)
  • Der Camper ist nicht mehr der jüngste, hat sehr viele KM auf dem Buckel und geizt nicht mit Rost
  • Übrigens, der Van schluckt einen Tank Benzin zum Frühstück..

Akaroa Halbinsel

Da das Wetter gleich zu beginn etwas schlechter wurde, entschieden wir uns die Rundreise südwärts zu beginnen. Stop Nummer 1 war somit (laut unserem WoMo Reiseführer, den wir jedem nur wärmstens ans Herz legen können – wir halten uns strikt daran und müssen uns so weniger überlegen, wo wir eigentlich hin wollen 😉 ) die Akaroa Halbinsel. Diese liegt nahe an Christchurch und wird über einen Pass erreicht. Die Aussicht von diesem aus ist wirklich superschön.

Lake Tekapo

Um es gleich vorwegzunehmen, einen solch blauen See haben wir noch nie gesehen. Vom direkt davor liegendem Mount John hat man wirklich einen atemberaubenden Blick auf die gesamte Landschaft.

Mt Cook

Am nächsten Tag begann es dann leider wieder recht heftig zu regnen, so dass uns die Wolkendecke plus Nebel einen gehörigen Strich durch die Rechnung machten. Den höchsten Berg Neuseelands, den Mount Cook, bekamen wir so nicht zu Gesicht, obwohl wir direkt davor standen. Eine kleine Wanderung zum Tasman Gletscher See, in welchem Eisberge schwimmen, entschädigte uns dann ein wenig. Da die Zeit drängte, gings aber noch am Abend weiter gen Süden. Diese und die folgenden Nächte sollten dann auch noch recht kalt werden, mit Temparaturen um etwa 0°.

Dunedin und die Otago Halbinsel

Die Temparaturen haben wir auch gleich zum Anlass genommen, in Dunedin ein wenig nach wärmerer Kleidung zu shoppen. Dunedin selbst ist eine wirklich sehr nette Stadt und hat uns vorallem mit der wunderschönen Otago Halbinsel beeindruckt. Dort konnten wir Albatrosse, Robben, Pinguine und Seelöwen aus nächster Nähe betrachten. Sehr beeindruckend!

Der Süden und die Catlins

Nach längerer Überlegung entschlossen wir uns auch der Southern Scenic Route, also dem Süden des Südens Neuseelands einen Besuch abzustatten. Zum Glück, denn hier sahen wir mitunter die schönsten Landschaften unserer Neuseelandreise. Zudem gab es auf der Route immer wieder den einen oder anderen sehenswerten Zwischenstopp (zumeist irgendwelche Wasserfälle).

Fiordland

Und schwupsdiwups waren wir schon im Fiordland, dem Land der Sounds, ähm, Fjorden. Unsere Reise ging nach Te Anau, wo wir eine Reise zu den weltberühmten Milford Sound buchten. Leider war das Wetter aber wieder nicht ideal, aber uns gefiel es trotzdem.

Der Rest der Südinsel folgt dann in einer Woche (versprochen). Bis dann 🙂

Sydney und Umgebung

Die letzten 8 Tage verbrachten wir in Sydney. Unser Gästehaus befand sich in Manly, welches eine halbe Stunde Fährenfahrt vom berühmten Hafengebiet entfernt liegt. Dafür durften wir jeden Tag wieder von neuem die Harbourbridge, das Opernhaus und die Skyline Sydneys vom Wasser aus bestaunen! Ihr könnt euch ja gar nicht vorstellen, wie viele Fotos wir davon gemacht haben – aber keine Angst, wir verschonen euch. Zumindest ein bisschen.

Unser Sydney Sightseeing umfasste zudem einiges an Shoppen, viele Strandbesuche,  ein paar Küstenspaziergänge – vor allem der Coastal Walk von Bondi Beach nach Coogee Beach war ziemlich schön – und einen Trip in die Blue Mountains. Ein paar Schnappschüsse dazu gibts nun zum Abschluss.