Neuseeland – Die Südinsel Teil I

Hallo zusammen.
Wir sind jetzt mittlerweile schon zwei Wochen in Neuseeland unterwegs. Höchste Zeit für einen ersten Bericht. Wir teilen unseren Bericht in Etappen:

Christchurch

Völlig planlos kamen wir in Christchurch an und hatten noch keine Ahnung, was wir die folgenden Tage bis zur Übernahme des Campervans eigentlich machen wollten, geschweige denn, wohin wir danach überhaupt fahren sollten. 3 Tage später hatte sich die Lage noch nicht gebessert, dennoch mussten wir unser neues Zuhause in der Nähe des Flughafens abholen.

Der Campervan

Das absolute Highlight dieses Beitrages ist natürlich unser fahrbares Zelt, welchen wir euch nicht mehr länger vorenthalten wollen:

Unser neuer Kumpel "Rosti"

Unser neuer Kumpel „Rosti“

Die Details kurz im Überblick:

  • Platz für 3 Personen (den wir auch zu zweit gut aufbrauchen)
  • Herd / Kühlschrank und einiges an Stauraum (den wir bestens zu füllen wissen)
  • Tisch und Fensterbänke
  • Ein aufbaubares Bett (aus den Bänken und dem Tisch – Ergo, wir schlafen auf dem Tisch)
  • Der Camper ist nicht mehr der jüngste, hat sehr viele KM auf dem Buckel und geizt nicht mit Rost
  • Übrigens, der Van schluckt einen Tank Benzin zum Frühstück..

Akaroa Halbinsel

Da das Wetter gleich zu beginn etwas schlechter wurde, entschieden wir uns die Rundreise südwärts zu beginnen. Stop Nummer 1 war somit (laut unserem WoMo Reiseführer, den wir jedem nur wärmstens ans Herz legen können – wir halten uns strikt daran und müssen uns so weniger überlegen, wo wir eigentlich hin wollen 😉 ) die Akaroa Halbinsel. Diese liegt nahe an Christchurch und wird über einen Pass erreicht. Die Aussicht von diesem aus ist wirklich superschön.

Lake Tekapo

Um es gleich vorwegzunehmen, einen solch blauen See haben wir noch nie gesehen. Vom direkt davor liegendem Mount John hat man wirklich einen atemberaubenden Blick auf die gesamte Landschaft.

Mt Cook

Am nächsten Tag begann es dann leider wieder recht heftig zu regnen, so dass uns die Wolkendecke plus Nebel einen gehörigen Strich durch die Rechnung machten. Den höchsten Berg Neuseelands, den Mount Cook, bekamen wir so nicht zu Gesicht, obwohl wir direkt davor standen. Eine kleine Wanderung zum Tasman Gletscher See, in welchem Eisberge schwimmen, entschädigte uns dann ein wenig. Da die Zeit drängte, gings aber noch am Abend weiter gen Süden. Diese und die folgenden Nächte sollten dann auch noch recht kalt werden, mit Temparaturen um etwa 0°.

Dunedin und die Otago Halbinsel

Die Temparaturen haben wir auch gleich zum Anlass genommen, in Dunedin ein wenig nach wärmerer Kleidung zu shoppen. Dunedin selbst ist eine wirklich sehr nette Stadt und hat uns vorallem mit der wunderschönen Otago Halbinsel beeindruckt. Dort konnten wir Albatrosse, Robben, Pinguine und Seelöwen aus nächster Nähe betrachten. Sehr beeindruckend!

Der Süden und die Catlins

Nach längerer Überlegung entschlossen wir uns auch der Southern Scenic Route, also dem Süden des Südens Neuseelands einen Besuch abzustatten. Zum Glück, denn hier sahen wir mitunter die schönsten Landschaften unserer Neuseelandreise. Zudem gab es auf der Route immer wieder den einen oder anderen sehenswerten Zwischenstopp (zumeist irgendwelche Wasserfälle).

Fiordland

Und schwupsdiwups waren wir schon im Fiordland, dem Land der Sounds, ähm, Fjorden. Unsere Reise ging nach Te Anau, wo wir eine Reise zu den weltberühmten Milford Sound buchten. Leider war das Wetter aber wieder nicht ideal, aber uns gefiel es trotzdem.

Der Rest der Südinsel folgt dann in einer Woche (versprochen). Bis dann 🙂

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