Neuseeland – die Nordinsel Teil II

Nun gut, besser spät als nie! Es sind die ersten Tage in Australien an denen wir ein wenig zur Ruhe kommen (und auch Internet haben), also wollen wir den noch ausständigen Neuseelandbericht nachholen.

Unsere letzten Tage in Neuseeland vergingen wie im Flug. Auch unser Campervan war wieder eingermaßen fit und so ging es die letzten verbliebenen Tage noch in das Nordland, bekannt für die wunderschönen Strände und das milde Klima. Uns begrüßte der nördlichste Zipfel Neuseelands allerdings mit einem Windsturm, der uns die ganze Nacht wachhielt, sowie einigen regenreichen Tagen. Als wir die Bay of Islands erreichten, zeigte sich zum Glück wieder die Sonne und so konnten wir unseren Segeltrip vorbei an den vielen kleinen Inseln in vollen Zügen genießen. Ein weiteres Highlight war ein Ausflug zum Cape Reinga, dem nördlichsten Punkt Neuseelands. Da uns die Fahrt über die 90 Mile Beach (Highway direkt am Strand) mit unserem Camper leider nicht erlaubt war, schlossen wir uns einer geführten Bustour an und fanden vor allem die Geschichten von unserem Maori-Busfahrer sehr interessant und unterhaltsam – Gesangseinlagen inklusive 🙂

Unseren Campervan gaben wir schließlich in Auckland ab und verbrachten die letzten Tage in einem Hostel, was wir nach einem Monat „Campervanerfahrung“ als regelrechten Luxus empfanden. Leider spielte das Wetter nicht ganz so mit und es regnete beinahe jeden Tag, das hielt uns natürlich nicht davon ab die Stadt zu erkunden und unter anderem noch mit der Fähre nach Devonport zu fahren. Zum Abschluss unserer Neuseelandreise gab es dann ein Abendessen im Sky Tower in 328 m Höhe – Drehung inklusive (wenn auch sehr langsam, da eine ganze Umdrehung eine Stunde benötigt wurde uns zumindest nicht schwindlig).

Zum Schluss wollen wir noch ein paar statistische Daten preisgeben:
Insgesamt haben wir 3488 Kilometer auf der Südinsel zurückgelegt. Auf der Nordinsel waren es nur noch 3160 km. Das macht insgesamt also 6648 km. Was das an Benzin gekostet hat, wenn die Mühle 12-14l pro 100km schluckt, dürft ihr euch selbst ausrechnen 😉

Das war es also mit Neuseeland! Wir hatten hier eine wunderbare Zeit, sind aber auch wieder froh in Australien zu sein und die Gegend unsicher zu machen (oder die Gegend uns). Über das bereits Erlebte und unseren neuen Camper berichten wir dann die nächsten Tage!

Bis Bald!

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